Neues zum Osterfeuer

Das traditionelle Osterfeuer der SPD in Kirchlengern wird abgespeckt. Der Grund ist eigentlich ein erfreulicher: Keine 100m von der Grillhütte entfernt ist ein Storchenpaar eingezogen.

Axel Meier, Vorsitzender der SPD in Kirchlengern „Damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet, zumal es ja noch so kalt ist. Und selbstverständlich nimmt die SPD Rücksicht auf die Bedürfnisse unserer gefiederten Freunde.“

Nachdem sich Tina Lüking, Vorstandsmitglied der SPD, mit dem NABU in Verbindung gesetzt hat, steht Folgendes für sie fest: „Verboten ist das Osterfeuer nicht, zumal es nicht im Naturschutzgebiet stattfindet. Wir haben auch alle notwendigen Genehmigungen. Allerdings gibt der NABU zu bedenken, dass die Nähe des Feuers und der Lärm der Feier durchaus zur Folge haben könnten, dass das Storchenpaar Kirchlengern den Rücken kehrt.“ So soll das Osterfeuer zwar stattfinden, aber eben in stark verkleinerter Form. 

Axel Meier: „Das Feuer selbst wird so klein sein, dass es in eine handelsübliche Feuerschale passt und wird deutlich näher an die Grillhütte rücken. Wir bitten unsere Mitbürger daher, KEINEN Grünschnitt oder anderes Feuermaterial zu bringen, wir nehmen nichts an.“

Falk Krüger, stellvertretender Vorsitzender der SPD, ergänzt: „In diesem Fest stecken viele Stunden Vorbereitung. Wir wollten den Kirchlengeranern eine Überraschung bereiten, die nun leider ausfallen muss. Das schmerzt mich schon. Ich hoffe, dass wir das bei anderer Gelegenheit nachholen können. Trotzdem freuen wir uns darauf, gemeinsam ein Bier zu trinken, eine Pommes zu essen, den Kindern auf der Hüpfburg zuzusehen und natürlich die Störche beim Brüten zu bewundern.“

Axel Meier ist es dann noch ein Herzensanliegen, sich bei Nicole Henke zu bedanken. „Frau Henke hat sich ein Herz gefasst und uns auf die Gegenwart der Störche aufmerksam gemacht. Wir selbst hätten das bis zum 20. April nicht gemerkt. Wir bedanken uns bei Frau Henke und nehmen selbstverständlich Rücksicht.“

Zurück