Ulrike macht's anders

„Viele Spielplätze in der Gemeinde Kirchlengern müssen modernisiert werden. Das hat die CDU richtigerweise erkannt, wählt aber einen völlig faschen Ansatz, das Problem zu lösen“, so Bürgermeisterkandidatin Ulrike Schwarze die sich fragt, warum man seitens der Gemeinde Kirchlengern in den letzten 20 Jahren nicht konsequent in Zusammenarbeit mit den Nutzern die Spielplätze fit gehalten hat.

„Anstatt im ersten und wichtigsten Schritt die Eltern und Kinder zu fragen wie sie sich „ihren“ Spielplatz vorstellen, soll das Problem mal wieder vom Schreibtisch aus im Rathaus gelöst werden.

Wie man es besser macht, demonstrierte Ulrike Schwarze am Samstag auf dem Spielplatz an der Häverstraße/Parkstraße. Zusammen mit den Eltern und Kindern aus der Umgebung wurde jedes Spielgeräte unter die Lupe genommen und deren Nutzen kritisch beurteilt. Schnell zeigte sich, dass einige Spielgeräte völlig an den Bedürfnissen vorbeigeplant wurden. Bemängelt wurde u.a. die kleine Rutsche. „Die Rutsche an sich ist für die ganz Kleinen toll. Erreichen können sie die Rutsche jedoch nicht, da der Aufgang nur für größere Kinder geeignet ist“, so eine Mutter. Kritisiert wurde auch die große Kletterwand. „Das Ding ist so hoch, dass sich einige Kinder beim Sturz von der Wand schon verletzt haben. Auch die eingelassenen Steighilfen liegen soweit auseinander, dass viele Kinder die Wand gar nicht nutzen können“.

Positiv beurteilten die Anwohner die Lage des Spielplatzes sowie die Umzäunung, die das Gelände zum Verweilen einlädt.

Auf einer Stellwand formulierten die Kinder und Eltern schließlich ihre Wünsche für den Spielplatz. „Viele Dinge hätte ich auf Anhieb gar nicht erkannt. Durch die praktische Demonstration vor Ort wurde aber sehr schnell klar, dass gut gemeinte Planung und die Wirklichkeit vor Ort oft sehr weit auseinanderliegen“, so der örtliche Ratsvertreter der SPD, Kai-Uwe Sasse.

Ein positives Resümee zog Ulrike Schwarze: „Das war ein guter Auftakt, um die Spielplätze in Kirchlengern zukunftsfähig zu machen. Die Begutachtung weiterer Spielplätze zusammen mit den Nutzern wird folgen“.

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